März 2012 archive

F-14 weiter gehts auch da….

Musste  ja wegen den anderen Projekten einen kleinen Unterbruch im Bau der F-14 machen. Jetzt gehts aber  weiter. Das Schubrohr wird jetzt nochmals mit einer Lage Glas belegt. Danach kann ich den Rumpf weiter Beplanken. Für die Verstrebung des Flügelansatzes muss ich mir noch was einfallen lassen. Die hohen Belastungen abzufangen wird da nicht einfach.

Die Düsen werden aus 12mm Balsabrettern ausgeschnitten und auf der Drehbank mit einer Schablone geschliffen. Ist nicht ganz einfach das schön hinzubekommen.

Rumpfunterseite beplankt mit auschschnitt für Motoren.

Erstflug Hughes

Naja, optimale Bedingungen für den Erstflug waren es ja nicht. Viel Wind, kalt und irgendwie subotimal. Nach dem vorsichtigen   Hochfahren des Motors und kurzem abheben wekte ich, dass ein Parameter falsch war. Die Drehrichtung der Kompensation war auf eine Seite verkehrt. Kann ja mal Passieren. Der Heli korrigierte auf die falsche Seite und irgendwie sah es so aus, als wollte er sich selber zerstören. Glück gehabt und abgefangen. Nur die Türen haben sich gelöst und lagen verstreut umher. Die Scharniere sind wohl nicht das Beste. Also wieder neu programmiert. Mann muss wissen, dass der Microbeast ein langsames Abheben nicht verträgt und unruhig wird. Auch hatte sich zu allem Übel der Motor vom Ritzel weg verschoben. Habe ja wirklich alle Schrauben nachgezogen und genau diese nicht… Jedenfalls war ich nach einem längeren Boxenstopp wieder zurück auf der Piste und startete zu zweiten Mal. Mit einem kurzen hüpfer hob er dann ab und schwebte stabil vor mir. Nur das Heck zuckte etwas und liess das Leitwerk vibrieren. Plötzlich ein Knall und wie ein Konfettiregen vertilte sich das Höhenleitwerk in vielen kleinen Schnipsel auf der Piste. Durch die Vibrationen hat es sich wohl aufgeschaukelt und kam in den Heckrotor. Anzumerken ist eh die Verarbeitung des Leitwerkes. Die Seitenplätchen am Leitwerk sind so brüchig wie Glas und brechen bei der kleinsten Berührung. Das Seitenleitwerk wird mit dem Höhenleitwerk verklebt. Die Kontaktstellen sind dabei ungenau. Jedenfalls hat mein Sekundenkleber nicht gehalten. Epoxy ist da wohl besser angebracht. Zurück zur Konfettischlacht: Nach dem Einsammeln der Teile und Zusammenräumen ging’s dann wieder nach Hause um die Vibrationen im Heckrotor (zuviel Spiel der Rotorblätter) zu beseitigen. Nach einem weiteren Test war alles dann zufriedenstellend. Zum Glück hatte ich noch ein Ersatzleitwerk (ist eine andere Geschichte) welches ich nun montiert habe.

Eigentlich war der Nachmittag zum vergessen, aber da ja jetzt alles funzelt ist mein „Fass ohne Boden“ endlich fertig. Ich ging am Anfan davon aus, dass ich diese Mechanik einfach und billig in einen Rumpf einbauen kann. Rechnet mann jetzt alle Hürden und Kosten zusammen, dann hat sich dieses Schnäppchen (Hughes Rumpf 30%Rabatt und ein vorhandener T-Rex) definitiv nicht gelohnt.

Fasnacht fertig …und weiter gehts.

Der Einbau ging am Anfang problemlos. Die Mechanik passt in den Rumpf und die Mitgelieferten Schrauben und Befestigungen sind auch vorhanden. Einzig die fehlenden Scheiben liegen nicht bei. Wieso habe ich auch nicht herausgefunden. Nach dem ersten Zusammenbau merkte ich aber, dass die Paddelstange beim drehen in der Neigung (Vorwärts/Rückwärtsflug) an dem Dom einschlagen könnten. Auf dem Internet fand ich weitere Infos dazu. Die vorgeschlagene Lösung war: Die Paddelstange im Ausschlag mittels Epoxy zu begrenzen. Der Ausschlag ist dann noch etwa die Hälfte des Gesamtausschlages. Dies ist sicherlich ein gangbarer Weg, aber  für mich keine befriedigende Lösung.

Meine Lösung  war dann der Umbau auf Flybarless. Ich  hatte bis anhin alle  Modelle mit Paddelstange. Irgendwie ist das Flybarless etwas zu viel Elektronik für mich. Mag ja ein Vorurteil sein. Nach kurzer Evaluation im Internet war auch schon der Microbeast und die Umbauteile bestellt. Auf dem Internet findet man Leider zu meiner alten Mechnik T-Rex600CF nicht all zu viele Infos. Ich bestellte die Blatthalter, die Stangen und den Mitnehmer und hoffte, dass das kompatibel ist. Jedenfalls war der Umbau überhaubt kein Problem und nach einer Stunde vollbracht.

Das Programmieren des Microbeast ist eigentlich auch keine Hexerei. Ich machte den Fehler und wollte die Einstellungen vom anderen T-rex übernehnen und anpassen. Irgendwie stimmte die Programmierung nicht richtig. Ich testete, versuchte, änderte und f…….Der Entschluss nochmals von vorne mit einer neuen Programmierung anzufangen war dann richtig. Auch das Verständnis für den Programmierablauf war ab dann klar. Ob es richtig war, sehe ich dann beim Erstflug.