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Wieso geht es nicht weiter mit dem Wall-E?

Es herrscht etwas Stillstand hier. Irgendwie geht es nicht weiter. Ich habe ja gewusst, dass es nicht einfach wird. Plötzlich kommen da noch weitere Probleme. Es ist nur bedingt wegen der momentanen Corona-Krise. Leider liegt einiges Material „ennet“ an der Grenze und ist somit nicht verfügbar. Auch die Baumärkte und Modellbauläden sind zu was es auch nicht einfacher macht. Die grössten Probleme bereitet mir aber momentan der Kopf des Wall-E. Dieser habe ich mit dem 3D Drucker eingentlich fertig hinbekommen. Auch die Kopfbewegungen rauf und seitwärts funktionieren. Für die Kopfbewegung jeder Seite habe ich nach ettlichen Versuchen dann eine tolle Lösung gebastelt welche auch super funktioniert.

Leider wurde der ganze Kopf viel zu schwer. Eine Seite hat fast 900g. Dies bewirkt, dass Schwingungen entstehen und der ganze Kopf wackelt was ich nicht schön finde. Beim langen Hals wirkt sich das wie ein Hebel aus was es dann verstärkt. Auch werden die Servo X/Y mit diesem Gewicht sehr stark belastet. Mag sein, dass das andere Builder nicht stört. Mich jedenfalls schon.

Es geht jetzt weiter mit abspecken. Der Kopf wird einer Gewichtsreduktion unterzogen. Einige Teile werde ich aus Balsa/GFK neu erstellen. Dies wird dauern, da die Formen kompliziert sind und einiges angepasst werden muss. Auch muss ich die 3D Grafiken auf 2D umwandeln und neu fräsen.

Manchmal heisst es halt: Zurück an den Start.

Bin aber guter Hoffnung, dass es klappt….

 

Body und einige offene Fragen

Der Body ist ja schon mal weiter.

Seitenansicht der oberen und unteren Schale.

Da fehlen noch 2 Teile dann kann auch hinten geschlossen werden.

Speziell versuche ich den Body wie im Film öffnen zu können damit er die gepressten Ballen auch wieder herausbringen kann. Wird wohl eine von vielen Herausforderungen. Habe bis jetzt noch keinen gesehen welcher das kann. Auch werden die Arme nicht fest sein sondern können sich wenigstens in einer Ebene oben waagrecht hin und her bewegen. Deshalb sind da die Bahnen ausgeschnitten. Siehe Seitenansicht.

Beim Aufklappen scheint den Animatoren auch die Fantasie etwas durchgebrannt zu sein. Die Rückseite müsste beim Öffnen irgendwo hin. Sonst würde sie oben oder unten anstehen. Was genau passiert, ist im Film leider nicht sichtbar. Ich werde vermutlich nach innen klappen um den nötigen Platz zu erhalten. Vorteil dabei wäre, dass der gepresste Würfel dann auch nach vorne gedrückt wird. Aber dabei müssten weitere Teile auch noch nach innen, was nicht machbar ist. Mal schauen…

Auch oben vorne versuche ich das Solarpanel zu automatisieren. Das wird nicht einfach und wurde auch meines Wissens noch nicht gemacht. Möglicherweise werden es nicht 6 Panels. Das ist technisch fast nicht lösbar ohne vom Film abzuweichen. Wenn auch nur 3 ausklappen wird das sicher ein toller Effekt. Mal abwarten.

Wall-E

So, jetzt ist es klar was das neue Project ist. Ein Wall-E in Lebensgrösse soll es werden. Lebensgrösse ist natürlich bei einem Animationsfilm schwierig zu beurteilen, aber da haben sich schon genügend Baster damit beschäftigt.Ich werde das ganze in berwährter Holz/3D technik machen und wie beim R2 einige Features einbauen die noch nicht so oft probiert wurden. Wochenlang sind bis jetzt die 3D Drucker 7 mal 24 H durchgelaufen und haben einige Teile hergestellt. Die vorlagen kann man spärlich aus dem Internet beziehen. Einen Bauplan oder Vorgaben wie beim R2 gibt es noch nicht. Jedenfalls findet man in Facebookgruppen entsprechende Infos und Kontakte…viele sind die gleichen wie beim R2. Alles was verfügbar ist ist auch diesmal von Amerika und somit in anderen Masseinheiten.

Die Vorlage ist dieses Spielzeug welches ich freundlicherweise für den Bau ausgeliehen bekam.

Oberer Body mal so zusammengesteckt.

Diese Ketten sind gerade aus USA eingetroffen. Es handelt sich um Förderbänder. Man kann den Wall_E mit diesen bauen oder einige machen einen ziemlich schweren Stahl-Kettenantrieb. Ich habe mich für diese Variante entschieden. Sonst wird das kleine Teil extrem schwer.

Ich werde alles mit Holz kombinieren. Auch versuche ich den Body innen möglichst gross zu machen um viel Elektronik einbauen zu können.

Deckel vom Body wo dann der Kopf draufkommt.

Compactor Door besteht z.B. aus vier Teilen und brauchte auf einem grossen 3D Drucker etwa 1 Woche!

F-16 Jetlegend 1:6 mit P-160

Der neueste Zuwachs im Hangar. Jetlegend F-16 mit Jetcat P-160. Habe ich nicht komplett gebaut sondern war ein Occasionskauf. Das Flugbild ist absolut genial.

Ich habe die Konfiguration mit Querrudern gewählt,  da schon so übernommen. Für mich war dann das auch so O.K. Somit hat man keine Landeklappen mehr zur Verfügung. Da aber Deltaprofil sollte es eh kein Problem sein. Einfach immer schön Nase hoch. Die ersten zwei Landungen klappten auch gleich, wobei die hinteren Finnen den Boden berührten. Ist nicht einfach so flach aufzusetzen, dass das nicht passiert. Werde vermutlich diese noch etwas kürzen und anpassen. Viel Bodenfreiheit ist eh nicht, da die Fahrwerksklappen auch schön nahe am Boden sind. Wird wohl nur hui oder pfui mit den Landungen. Wobei das Pfui immer mit Arbeit verbunden sein wird…

Die P-160 ist sicher ausreichend. Ich bin fast den ganzen Flug ausser dem Start nur mit Halbgas oder weniger geflogen. Reicht für odentlich Geschwindigkeit.

 

Noch im Garten beim Fototermin

Frontansicht einfach geial

Pilot Captain C. Rash hat auch schon mal Platz genommen

Wie Original…

Bereit für den Start

Na dann wollen wir mal…zitter, nervös…

Perfekter Landeanflug

 

Erstflug

Vor dem Erstflug merkte ich noch, dass sich  die Motorenplatte wie beim Vorgänger gelöst hatte. Dies ist die Holzplatte in der Rumpfspitze, wo die Einschlagmuttern für den Motor drin sind. Das gleiche Problem hatte ich schon beim ersten Modell. Wurde in diesem Fall vom Hersteller in der Zwischenzeit nicht verbessert. Habe diese nun mit Epoxy an den Seitenrändern befestigt.

Auf zum Erstflug…und der ist ohne Probleme geglückt mit anschliessender perfekten Landung. Macht wieder voll Spass dieses Modell. Danach noch der offizielle Fototermin.

Vor dem Erstflug auf dem Flugplatz…man weiss ja nie…

Und noch von der anderen Seite

Der Einbau der Elektronik / Pneumatik

Fototermin im Garten mit lebendem Massstab zum Grössenvergleich. Gesamtlänge Massstab etwa 1.35m

Fototermin zum Zweiten

Hier noch einige Angaben:

ESM (Planet Hobby) Pilatus PC-21

Spannweite 1800mm
Gewicht: 8600g ohne Akku

Akku: 12S 2*6S 5000mA

Motor Leopard LC8072 220Kv 5500W

Regler KingKong 120A

Propeller 18*10 3-Blatt

Einbau Pneumatik und Elektronik

Habe einige Veränderungen und Verbesserungen vorgenommen, konnte aber die Kabelstränge übernehmen, was viel Lötarbeit ersparte. Der Pilot  Fridolin C. Rasch hat auch wieder platzgenommen und ist nach der Genesung wieder Einsatzbereit. Er kriegt definitiv eine zweite Chance. Dies nicht weil er gut ….sondern  in der Anschaffung  teuer war.

Ansicht Stromversorgung und Lufttank.

Einbau RC, Beleuchtung, Stromversorgung und Pneumatik für Fahrwerk und Bremse.

Pilot Fridolin C. Rasch…ein Mann….eine Maschine…eine Gravitation….und eine Grenze…der Boden.

 

Liebes VBS, lieber Ueli…

Beschaffung eines neuen Flugzeuges funktioniert so: Bedürfnisabklärung, Evaluation, und Abstimmung innerhalb eines Tages. Es wurde ein einstimmiges Ja in die Urne gelegt. Nach drei Tagen erfolgte auch schon die Lieferung des  kompletten  Fliegers. Der Gripen wird in der Schweiz wohl nie fliegen….mein neuer  hoffentlich in ein paar Wochen.  Die ausgeschriebene Stelle für einen Piloten konnte nach einer gründlichen Evaluation und Reinigung auch wieder besetzt werden.

 

Time to say goodbeye

…und aus dem Handy ertönt: amazing grace

Meine Fernsteuerung hat ein bekanntes Problem. Der Gasknüppelweg fällt manchmal um 20% zurück. Dies war in letzter Zeit schon einige Male aufgetreten und konnte durch Abschalten/Einschalten oder dranklopfen  behoben werden. Bei starken Modellen machte die Leistungseinbusse keine Probleme jedoch bei diesem 10kg Modell schon.  Die Leistung fiel  plötzlich ab was beim Start der PC-21 zum Verhängnis wurde. Werde nun die T-12FG einsenden.

Kläberlä

Die Blechstösse habe ich mittels 1mm Klebstreifen aufgeklebt. Diese werden nun überspritzt.